Im Fokus
Aktuelle Nachrichten rund um InfoCamere
Zeit zu vereinfachen
15/10/2026 - Das italienische Wirtschaftsgefüge stützt sich auf rund fünf Millionen KMU, doch die Digitalisierung kommt wegen fragmentierter Systeme und komplexer Verfahren nur langsam voran. Die öffentliche Verwaltung hat nun die Chance, sich von der Kontrollinstanz zum Wegbereiter des digitalen Wandels zu entwickeln.
Das geht aus einem Beitrag im Forbes Magazine hervor, in dem der Generaldirektor von InfoCamere, Paolo Ghezzi, erläutert, wie dieser Paradigmenwechsel auf zwei verschiedenen, aber ineinandergreifenden Säulen ruhen muss: dem Aufbau eines digitalen Ökosystems rund um die Unternehmerinnen und Unternehmer und dem Einsatz künstlicher Intelligenz auf Basis der verlässlichen Daten, über die die öffentliche Verwaltung verfügt.
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Unternehmenskrise: Verhandlungsverfahren sichern 777 Unternehmen und 4.000 Arbeitsplätze
04/10/2026 - Die vom Il Sole 24 Ore veröffentlichten Daten des Observatoriums von Unioncamere und InfoCamere zeigen zwei Seiten der Entwicklung: zunehmende Schwierigkeiten, aber auch mehr Möglichkeiten, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Italien 5.230 gerichtliche Liquidationsverfahren eröffnet. Gleichzeitig greifen immer mehr Unternehmen auf das Verhandlungsverfahren zur Krisenbewältigung zurück: Bis zum 1. September wurden 1.128 Anträge gestellt.Von den 3.453 abgeschlossenen Verfahren endeten 777 erfolgreich. Dadurch konnten rund 4.000 Arbeitsplätze erhalten werden.
Das von Unioncamere und InfoCamere auf Basis der Daten des Unternehmensregisters erstellte Observatorium unterstreicht die Bedeutung eines frühzeitigen Eingreifens: Wer Krisensignale rechtzeitig erkennt und verfügbare Instrumente nutzt, kann entscheidend zur Fortführung von Unternehmen und zum Erhalt von Arbeitsplätzen beitragen.
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InfoCamere und das Unternehmensregister bei Next Economy im Fokus
28/07/2026 - InfoCamere und das italienische Unternehmensregister standen im Mittelpunkt von „Next Economy“ auf Giornaleradio.fm. In der Sendung vom 28. Juli kommentierte Carlo De Vincentiis die Movimprese-Daten für das zweite Quartal 2026: ein positiver Saldo von fast 33.000 Unternehmen, Wachstum der Kapitalgesellschaften sowie Dynamik in Dienstleistungen und Bauwesen.
Das Interview hob den Wert des von InfoCamere geführten Unternehmensregisters als verlässliche Quelle und Transparenzinfrastruktur hervor, um die Realwirtschaft zu analysieren und Entscheidungen von Institutionen und Unternehmen zu unterstützen.
Eine wichtige Anerkennung für die Rolle von InfoCamere bei der Aufwertung der Wirtschaftsdaten Italiens.
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Neue chinesische Interesse an italienischen KMU
26.07.2026 – InfoCamere steht im Mittelpunkt eines Beitrags von La Repubblica, der die Entwicklung chinesischer Investitionen in Italien und das wachsende Interesse an nicht börsennotierten industriellen KMU beleuchtet.
Im Artikel von Filippo Santelli betont Generaldirektor Paolo Ghezzi anhand der Daten des Unternehmensregisters einen tiefgreifenden Wandel: weniger wahllose Übernahmen und mehr Aufmerksamkeit für Know-how, industrielle Lieferketten und Spitzenunternehmen.
Der Beitrag unterstreicht die Autorität von InfoCamere als wichtigen Bezugspunkt für die Analyse der Realwirtschaft.
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Die stille Wanderung: Wenn südliche Talente den Norden suchen
22.06.2026 – Italien erlebt eine stille Wanderung: nicht ins Ausland, sondern von Süd nach Nord. Das sind qualifizierte Manager und Fachleute, die Süditalien verlassen und bessere Chancen in den Zentral-Nordregionen suchen, was einen stetigen Kompetenzfluss schafft, der territoriale Ungleichheiten verstärkt.
InfoCamere und konkrete Nachhaltigkeit: Von Digital zu Planetenvorteilen
15.06.2026 – Veronica Padula, Leiterin der Verwaltungs- und Finanzabteilung von InfoCamere, berichtet, wie Nachhaltigkeit eine tägliche Praxis ist, die das System des Landes transformiert. Es ist kein Slogan, sondern messbares Engagement: 2025 quantifizierte die Analyse der Auswirkungen digitaler Dienste, die über die Plattform Telemaco erbracht werden, erstmals konkrete generierte Werte. Das Ergebnis? 24.943 Tonnen CO₂ eingespart durch Prozessentmaterialisierung, entsprechend der Absorptionskapazität von fast einer Million Bäumen.